Der Unternehmerverband Nordhessen hat beim diesjährigen UNIKAT-Ideenwettbewerb der Universität Kassel den dritten Preis vergeben. Die Auszeichnung in Höhe von 1.500 Euro wurde in diesem Jahr gleich zweimal verliehen: an Dr. Mia Reitz für ihre Idee „Second Nose“ sowie an Lea und Florian Groh für ihre Webanwendung „fömo“. Überreicht wurde der Preis von Thomas Meyer, Vorsitzender des Unternehmerverbandes Nordhessen, gemeinsam mit Sonja Trieschmann als Vertreterin der Jury.
Mit „Second Nose“ entwickelte Mia Reitz, Postdoktorandin am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, eine Lösung für Menschen mit eingeschränktem Geruchssinn. Die Idee überzeugte nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum: Bei den Kurzpitches der Top-Eleven-Teams gewann Reitz zusätzlich den Publikumspreis.
Ebenfalls mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurden Lea und Florian Groh mit ihrer Idee „fömo“. Die Webanwendung soll soziale Einrichtungen und Verbände dabei unterstützen, Fördermittel einfacher zu finden und erfolgreich zu akquirieren. Die Jury würdigte insbesondere die hohe gesellschaftliche Relevanz beider Projekte sowie die Tatsache, dass die Ideen aus konkreten persönlichen Erfahrungen und praktischen Herausforderungen entstanden sind.
Innovationen, Gründungen und Netzwerke von morgen
„Der UNIKAT-Ideenwettbewerb zeigt eindrucksvoll, wie viel Kreativität, Problemlösungskompetenz und unternehmerischer Mut in der Universität Kassel stecken“, sagte Thomas Meyer, Vorsitzender des Unternehmerverbandes Nordhessen. „Als Unternehmerverband Nordhessen unterstützen wir diesen Wettbewerb sehr gern, weil aus solchen Ideen die Innovationen, Gründungen und Netzwerke von morgen entstehen können. Für unsere Region ist es entscheidend, junge Talente früh mit Wirtschaft, Unternehmertum und Praxis zusammenzubringen.“
Der UNIKAT-Ideenwettbewerb fand in diesem Jahr bereits zum 15. Mal statt. Rund 90 Gäste feierten bei der Prämierungsfeier die Vielfalt und Innovationskraft der Studierenden, Mitarbeitenden und Alumni der Universität Kassel. Insgesamt wurden 65 Ideen eingereicht – doppelt so viele wie im Vorjahr.
Die Beiträge kamen aus zahlreichen Fachbereichen, darunter Wirtschaftswissenschaften, Kunsthochschule Kassel, Ökologische Agrarwissenschaften, Elektrotechnik und Informatik, Geistes- und Kulturwissenschaften, Humanwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung, Maschinenbau sowie Bau- und Umweltingenieurwesen.
Erster Platz für Medikamenten-Case
Den ersten Preis erhielt Lea Brandenstein aus der Kunsthochschule Kassel mit der Idee „ISOmedi“, einem benutzerfreundlichen Medikamenten-Case für Menschen mit chronischen Erkrankungen. Der zweite Preis ging an Tom Irwahn vom Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften für den „Doppelrad-Sortierer“, eine praxisnahe und kostengünstige Lösung mit Anwendungspotenzial in Europa und im Globalen Süden.
Unterstützt wurde der UNIKAT-Ideenwettbewerb von der Kasseler Sparkasse, dem Starthub Hessen, dem Unternehmerverband Nordhessen, dem Science Park Kassel, dem VDI und der Techniker Krankenkasse. Der Unternehmerverband Nordhessen sieht in der Kooperation mit der Universität Kassel und dem regionalen Gründungsökosystem einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandorts Nordhessen.
Weitere Informationen und Zitate auf der Webseite der Universität Kassel.
Quelle: Universität Kassel
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