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Mitmachen beim Hessischen Gründerpreis: Bewerben bis zum 10. Mai 2026

29. Jan. 2026

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke (Stadt Offenbach am Main), Elisabeth Neumann (Projektleiterin Hessischer Gründerpreis, KIZ SINNOVA gGmbH), Dr. Johannes Loheide (Abteilungsleiter, Wirtschaftsministerium Hessen). Fotografin: ©2026 Hessischer Gründerpreis – Melina Johannsen

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke (Stadt Offenbach am Main), Elisabeth Neumann (Projektleiterin Hessischer Gründerpreis, KIZ SINNOVA gGmbH), Dr. Johannes Loheide (Abteilungsleiter, Wirtschaftsministerium Hessen). Fotografin: ©2026 Hessischer Gründerpreis – Melina Johannsen

Der 2003 in Offenbach zum ersten Mal verliehene Hessische Gründerpreis (HGP) zeichnet seit 24 Jahren herausragende Unternehmensgründungen aus Hessen aus. Die Gründertradition von Offenbach ist mindestens ebenso lang – und nach 2012 ist der HGP dieses Jahr bereits zum dritten Mal dort zu Gast.

Dem Hessischen Gründerpreis, der jedes Jahr in einer anderen hessischen Region stattfindet, geht es um das Sichtbarmachen und die Vernetzung von jungen Unternehmen mit dem Gründungs- und Nachfolge-Ökosystem. Denn: „Ein starkes Land braucht starke Gründerinnen und Gründer und mutige Nachfolgerinnen und Nachfolger. Sie schaffen und sichern Arbeitsplätze und Wertschöpfung und sie beleben den Wirtschaftsstandort mit frischen Ideen. In Hessen haben wir eine aktive Gründerszene und ich freue mich sehr auf die vielfältigen Bewerbungen für 2026“ erklärte der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori anlässlich des Bewerbungsauftakts. Der Minister ist Schirmherr des Preises.

Hier bewerben für 2026

Die Preisträger von 2025

Elisabeth Neumann, Projektleiterin Hessischer Gründerpreis bei der KIZ SINNOVA gGmbH, berichtet: „Der Preis ist ein lebendiges, hochwertiges Netzwerk und bietet jungen hessischen Unternehmen sehr viel praktische Unterstützung. Durch das breite Spektrum der Partner werden den Bewerberinnen und Bewerbern Türen geöffnet, neue Kontakte, Zugang zu Expertise und Kooperationen ermöglicht. Das wäre nicht möglich ohne die aktiven Botschafter und Botschafterinnen, die den Preis in ihren Regionen bzw. Branchen unterstützen und somit wichtige Partner im hessischen Gründungs- und Nachfolge-Ökosystems sind. Mit ihrer Hilfe wird der HGP sich in einer Roadshow zwischen Mitte Februar und Ende April in Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Wiesbaden, Kassel, Rüsselsheim und Offenbach vorstellen, aber auch in den Regionen Main-Kinzig, Mittelhessen und Waldeck-Frankenberg.“

Zum Paket, dass der HGP teilnehmenden Unternehmen bietet, gehören hochwertige Trainings, viel Reichweite und öffentliche Aufmerksamkeit via Social Media, Zeitungen und Zeitschriften sowie TV und Radio, oder auch ein professionelles Unternehmensvideo für die Teilnehmenden der letzten Wettbewerbsrunde. „Und natürlich der große Finaltag am 6. November mit Finalisten-Messe, GründerLab und der Preisverleihung mit unserem Schirmherrn im Rahmen einer festlichen Abendgala. Auch gibt es die Chance auf eine Nominierung zum Deutschen Gründerpreis“, so Neumann weiter.

Wettbewerbsablauf, Preise, Beteiligung

Bewerben um den Preis können sich ab sofort bis zum 10. Mai 2026 junge Unternehmen, die bereits aktiv am Markt agieren (maximal fünf Jahre), sowie Traditionsbetriebe, die sich im Rahmen einer Nachfolgelösung neu für die Zukunft aufgestellt haben.

Gründer, Nachfolger, Unternehmen und Studierende können ihre Geschäftsmodelle vorstellen und bewerben. Dem Hessischen Gründerpreis geht es um das Sichtbarmachen und die Vernetzung von jungen Unternehmern mit dem Ökosystem, er ist kein Wettbewerb für reine Businesspläne, die Unternehmen haben in der Regel bereits reales Geschäft.

Für Projekte von Hochschulen oder einem Hochschul-Team, die marktreif sind, aber noch nicht gegründet haben oder noch in Gründung sind, gibt es eine eigene Kategorie. „Grundsätzlich entscheidet über das Vorankommen im Wettbewerb nicht ausschließlich der wirtschaftliche Erfolg, sondern das Potential, das Vorhaben in ein valides Businessmodell zu bringen“, so Neumann.

Im ersten Schritt reicht das Ausfüllen des Bewerbungsformulars. Mit diesen Informationen wählt eine Jury in den vier Kategorien

  • „Innovative Geschäftsidee“,
  • „Zukunftsfähige Nachfolge“,
  • „Gesellschaftliche Wirkung“ sowie
  • „Gründung aus der Hochschule“

die jeweils zwölf überzeugendsten Unternehmen für das Halbfinale aus. Diese 48 Halbfinalistinnen und Halbfinalisten pitchen vor einer großen Jury und drei pro Kategorie ziehen ins Finale ein. Die zwölf Finalisten treten dann tagsüber bei der Fachtagung der Multiplikatoren der Hessischen Gründungsszene am 6. November in Offenbach gegeneinander an. Am Abend werden die Preisträger und Preisträgerinnen im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet.

Seit 2020 ergänzt ein Online-Voting das Finale, an dem seither über 20.000 Menschen teilgenommen haben. Der Hessische Gründerpreis verteilt keine Geldpreise. Zu gewinnen gibt es große öffentliche Aufmerksamkeit, exklusive Netzwerkkontakte, hochwertige Expertentrainings und Workshops sowie ein professionelles Unternehmensvideo.

HESSENMETALL fungiert als starker „Möglichmacher“ (Partneer) des Hessischen Gründerpreises, um innovative Start-ups sichtbar zu machen und ihnen Türen zur Metall- und Elektroindustrie zu öffnen.

Quelle: Hessischer Gründerpreis

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