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Zehntes Sommerfest der nordhessischen Verbände: Kräfte bündeln, Standort stärken

24. Juni 2026

Von links: Thomas Tkacz, Saxophonist der Soulfood Strutters, Tobias Raulf vom Verein Fieseler Storch für Kassel, Carsten Rahier, Vorstandsvorsitzender von VhU Nordhessen und HESSENMETALL Nordhessen, Coralie Zilch, Geschäftsführerin im HAUS DER ARBEITGEBERVERBÄNDE Nordhessen, Thomas Meyer, Vorstandsvorsitzender des Unternehmerverbands Nordhessen, Moritz Lück und Abdülsamed Peteja vom RoboCup-Team BioBrause sowie Andreas Scheel von der Universität Kassel, der das Team betreut. Foto: Sascha Mannel / Visual Brander

Von links: Thomas Tkacz, Saxophonist der Soulfood Strutters, Tobias Raulf vom Verein Fieseler Storch für Kassel, Carsten Rahier, Vorstandsvorsitzender von VhU Nordhessen und HESSENMETALL Nordhessen, Coralie Zilch, Geschäftsführerin im HAUS DER ARBEITGEBERVERBÄNDE Nordhessen, Thomas Meyer, Vorstandsvorsitzender des Unternehmerverbands Nordhessen, Moritz Lück und Abdülsamed Peteja vom RoboCup-Team BioBrause sowie Andreas Scheel von der Universität Kassel, der das Team betreut. Foto: Sascha Mannel / Visual Brander

Mehr als 200 Gäste trafen am 23. Juni 2026 zum zehnten Sommerfest der nordhessischen Verbände in der Orangerie Kassel zusammen. Der sommerliche Abend stand im Zeichen von Begegnung, Austausch und Vernetzung – und zugleich unter dem Appell, die starken Kompetenzen der Region noch gezielter zu bündeln, um Nordhessen vereint voranzubringen.

Das gemeinsame Sommerfest von Unternehmerverband Nordhessen, HESSENMETALL Nordhessen und der VhU Nordhessen hat sich in zehn Jahren als fester Treffpunkt der regionalen Wirtschaft und Institutionen vor den Sommerferien etabliert. Es schafft einen Rahmen, in dem die regionalen Spitzen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Hochschulen, Schulen, Kultur, Gewerkschaften, Arbeits- und Bildungsorganisationen miteinander offen ins Gespräch kommen.

Reformstau und mangelhafte Umsetzung angekündigter Reformen

In ihrer Begrüßung ordneten Carsten Rahier, Vorstandsvorsitzender von HESSENMETALL Nordhessen und der VhU Nordhessen, und Thomas Meyer, Vorstandsvorsitzender des Unternehmerverbands Nordhessen, die Lage aus Sicht der Unternehmen ein. Sie wiesen erneut auf den staatlichen Reformstau und die mangelhafte Umsetzung der angekündigten Reformen durch die Politik hin. „Wir brauchen keine Sonntagsreden und Talkshow Debatten mehr, sondern dringend Wirtschaftsreformen und bessere Standortbedingungen“, so Rahier in seiner Begrüßungsrede.

Im Mittelpunkt dieser Rede stand der Appell an die politisch Handelnden, den längst überfälligen Reformbedarf konsequent anzugehen und die vorhandenen Stärken und Expertisen in Nordhessen noch wirksamer miteinander zu verbinden.

Bildergalerie

Alle Fotos: Sascha Mannel / Visual Brander


Standortchancen durch Innovationspark Defenese und Mobility

Für Rahier ist die Ausgangslage klar: „Nordhessen ist ein starker Wirtschaftsstandort mit industrieller Kompetenz, leistungsfähigem Mittelstand, kurzen Wegen und verlässlichen Netzwerken. Diese Region hat hervorragende Akteure in Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft. Jetzt kommt es darauf an, diese Kräfte zu bündeln, noch schneller ins gemeinsame Handeln zu kommen und die Standortbedingungen weiter so zu verbessern, dass Unternehmen wieder investieren, sich entwickeln und neue Arbeitsplätze entstehen.“ Rahier sieht für Nordhessen wichtige Standortchancen durch einen Innovationspark Defense und Mobility sowie das geplante Drohnenkompetenzzentrum am Flughafen Kassel-Calden.

Zugleich machten die Vorsitzenden deutlich, dass Zukunftsfähigkeit nicht allein von politischen Entscheidungen abhängt. Nordhessen verfüge über starke Unternehmen, technologische Kompetenz, eine lebendige Hochschullandschaft und engagierte Partner in Bildung, Forschung, Verwaltung und Gesellschaft. Entscheidend sei, diese Potenziale noch enger zusammenzuführen: zwischen industrieller Wertschöpfung und Bildung, zwischen Gründungsgeist und Nachwuchsgewinnung, zwischen Wissenschaft und unternehmerischer Praxis. Wer diese Verbindungen stärkt, stärke und gestalte auch den Standort.

Meyer: Brauchen engere Verbindung von Wirtschaft, Hochschulen und jungen Talenten

Das betonte auch Thomas Meyer: „Dieses Sommerfest zeigt, was Nordhessen ausmacht: persönliche Kontakte, kurze Wege und die Bereitschaft, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Unser Ziel ist ein Standort-Miteinander, das aus guten Kontakten konkrete Fortschritte macht – durch stärkere ökonomische Bildung, mehr Sichtbarkeit für Unternehmergeist und eine engere Verbindung von Wirtschaft, Hochschulen und jungen Talenten.“

Das Rahmenprogramm machte die Botschaft des Abends auch praktisch sichtbar: Tradition, Technikgeschichte und Zukunftstechnologien standen nebeneinander. Für die musikalische Begleitung sorgten die Soulfood Strutters mit Jazzmusik. Der Verein Fieseler Storch für Kassel präsentierte seinen mobilen Flugsimulator, der an ein Stück Kasseler Technikgeschichte erinnerte und Beweglichkeit, Kurs und Perspektivwechsel praktisch erlebbar machte. Ebenfalls zu Gast war das Team BioBrause der Universität Kassel, das Ende Juni bei den RoboCup-Weltmeisterschaften in Südkorea antritt und von HESSENMETALL Nordhessen unterstützt wird. Das Team steht exemplarisch für junge Talente, Technikbegeisterung und die enge Verbindung von Hochschule, Wirtschaft und Zukunftstechnologien.

Nordhessen verfügt über starke Akteure in Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Bildung. Das zehnte Sommerfest hat gezeigt: Der Wille, diese Kräfte zu bündeln, ist da. Der persönliche Austausch bleibt dafür eine wichtige Grundlage – damit aus guten Kontakten gemeinsame Fortschritte für den Standort werden.

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Sowohl der Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen als auch der Unternehmerverband Nordhessen bieten attraktive Vorteile für ihre Mitglieder. Erfahren Sie hier, welcher der beiden Verbände für Ihr Unternehmen in Frage kommt.

Jens Nähler

Leiter der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im HAUS DER ARBEITGEBERVERBÄNDE NORDHESSEN und Geschäftsführer SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen.
Telefon: 0561 1091-322
Mobil: 0175 3289031
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