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Schülerwettbewerb „Bester Praktikumsbericht“: Landespreise gehen nach Bad Emstal, Niederaula und Kassel

5. Okt. 2026

Dritte Plätze beim Landesfinale in Bad Nauheim: Elisa Völker (Gesamtschule Niederaula), Leia Hirzel-Harth (Christine-Brückner-Schule, Bad Emstal) und Rafael Gleichmann (Reformschule Kassel, von links) mit ihren Urkunden. Foto: SCHULEWIRTSCHAFT HESSEN

Dritte Plätze beim Landesfinale in Bad Nauheim: Elisa Völker (Gesamtschule Niederaula), Leia Hirzel-Harth (Christine-Brückner-Schule, Bad Emstal) und Rafael Gleichmann (Reformschule Kassel, von links) mit ihren Urkunden. Foto: SCHULEWIRTSCHAFT HESSEN

Zwei Schülerinnen und ein Schüler aus Nordhessen haben beim Landesfinale des Schülerwettbewerbs „Bester Praktikumsbericht“ jeweils den dritten Platz in ihrer Kategorie erreicht. Ausgezeichnet wurden Leia Hirzel-Harth von der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal, Elisa Völker von der Gesamtschule Niederaula und Rafael Gleichmann von der Reformschule Kassel. Im Bildungshaus Bad Nauheim erhielten sie am 30. September Urkunden und Geldpreise. Ihre Berichte gehören zu den 15 Arbeiten, die sich hessenweit unter rund 270 Einsendungen durchgesetzt haben.

Hirzel-Harth trat in der Kategorie „Förderschule“ an. Ihr Praktikum hatte sie im Naumburger Kindergarten Zwergenstübchen absolviert.

Völker wurde in der Kategorie „Hauptschule“ prämiert. Ihr Praktikum führte die Schülerin in die Zahnarztpraxis Benedikt Stang in Kirchheim.

Gleichmann überzeugte die Jury in der Kategorie „Gymnasium Sekundarstufe I“ mit seinem Bericht über das Praktikum in der Kasseler Konditorei Hessenpraline.

Dass die nordhessischen Preise in drei verschiedenen Kategorien vergeben wurden, sieht Jens Nähler, Geschäftsführer von SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen, als Signal: „Ob Förderschule, Hauptschule oder Gymnasium: Wer einen guten Praktikumsbericht schreibt, setzt sich ernsthaft mit der Frage auseinander, ob ein Beruf passt. Diese Klarheit hilft später den Jugendlichen und den Betrieben in unserer Region.“

Vor dem Landeswettbewerb hatten sich die Berichte in regionalen Vorentscheiden in Nord-, Mittel- und Osthessen, in Wiesbaden-Rheingau-Taunus und im Rhein-Main-Gebiet qualifiziert. In Nordhessen gingen 38 Praktikumsmappen ins Rennen. Eine Jury bewertete die Arbeiten nach formalen Kriterien, inhaltlicher Tiefe und Kreativität.

Für Coralie Zilch, Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL Nordhessen, zeigt der Wettbewerb, was ein Praktikum leisten kann: „Berufsorientierung gelingt am besten dort, wo Schule und Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Praktika helfen Jugendlichen, Entscheidungen nicht aus der Theorie heraus zu treffen, sondern auf Basis eigener Erfahrungen.“

Jens Nähler

Leiter der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im HAUS DER ARBEITGEBERVERBÄNDE NORDHESSEN und Geschäftsführer SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen.
Telefon: 0561 1091-322
Mobil: 0175 3289031
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Jens Nähler
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