Wie sieht die Zukunft der Ausbildung und der industriellen Praxis aus? Welche Rolle spielen dabei Künstliche Intelligenz, digitale Technologien und virtuelle Arbeitswelten? Antworten auf diese Fragen erhielten die Teilnehmenden bei einem Besuch im ZUKIPRO-Digitallabor am Fachgebiet Mensch-Maschine-Systemtechnik der Universität Kassel.
Auf Einladung von ZUKIPRO bot die zweistündige Führung spannende und vor allem sehr konkrete Einblicke in Technologien, die längst nicht mehr nur Vision sind, sondern bereits heute in Unternehmen und Ausbildungsprozessen eingesetzt werden. Für die Teilnehmenden wurde schnell deutlich: Digitalisierung und KI verändern die Arbeitswelt nicht irgendwann – sie tun es bereits jetzt.
Besonders eindrucksvoll war dabei, dass die Technologien nicht nur vorgestellt, sondern direkt erlebt werden konnten. Genau diese Praxisnähe machte den Besuch so wertvoll: ausprobieren, nachfragen, verstehen und eigene Eindrücke sammeln.

KI und digitale Technologien ganz praktisch erlebt
Im Digitallabor zeigten Prof. Dr.-Ing. Ludger Schmidt, David Mack und Estella Landau anschaulich, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten moderner Technologien inzwischen sind. Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, wie digitale Lösungen dabei helfen können, Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten, Beschäftigte zu entlasten und die Ausbildung zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.
So konnten die Teilnehmenden erleben, wie 3D-Scanning und 3D-Druck genutzt werden, um reale Bauteile digital zu erfassen und für Planung, Fertigung und Ausbildung weiterzuverarbeiten.
Großes Interesse weckten auch Exoskelette, die bei körperlich belastenden Tätigkeiten unterstützen und zeigen, wie Technik ganz konkret zur Entlastung von Beschäftigten beitragen kann.

Besonders anschaulich wurde es im Bereich Augmented und Virtual Reality. Ob virtuelle Baugruppenmontage, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung oder AR-gestützte Trainingsanwendungen wie ein Schweißtrainer – hier wurde sichtbar, wie immersiv und praxisnah modernes Lernen und Arbeiten bereits heute gestaltet werden kann.
Ein echtes Highlight war die Demonstration eines Mensch-Roboter-Kollaborationsarbeitsplatzes mit KI-gestützter Qualitätskontrolle. Dort wurde gezeigt, wie Künstliche Intelligenz Endprodukte autonom prüfen und so Produktionsprozesse unterstützen kann. Gerade an diesem Beispiel wurde greifbar, welches Potenzial KI für die industrielle Praxis entfaltet: Sie kann Prozesse intelligenter machen, Qualität sichern und Beschäftigte gezielt unterstützen.





Zukunftstechnologien, die schon heute relevant sind
Der Besuch im ZUKIPRO-Digitallabor machte deutlich, dass Künstliche Intelligenz weit mehr ist als ein Schlagwort. Sie ist ein konkretes Werkzeug, das schon heute neue Möglichkeiten in Produktion, Qualifizierung und Ausbildung eröffnet. Für die Teilnehmenden bot die Veranstaltung deshalb nicht nur spannende Einblicke, sondern auch viele Impulse für die eigene betriebliche Praxis.
So wurde aus dem Besuch weit mehr als eine Laborführung: Er war ein lebendiger Blick in die Arbeitswelt von morgen – und in vielen Bereichen bereits in die Arbeitswelt von heute.
Referentin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im HAUS DER ARBEITGEBERVERBÄNDE NORDHESSEN und Geschäftsführerin SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen
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