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Arbeitgeberverband HESSENMETALL ehrt Physik-Ausnahmetalent Jonas Hübner: Carsten Rahier „Wissen ist unser Rohstoff – Talente sind unsere Zukunft“.

30. Jun 2021

von links: Jürgen Kümpel, Geschäftsführer Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen, Jonas Hübner und Carsten Rahier, Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbands

Kassel. Bei einer feierlichen und coronakonformen Feierstunde ehrten Vertreter des Arbeitgeberverbandes Jonas Hübner vom Friedrichsgymnasium, der nun Mitglied der deutschen Nationalmannschaft für die Internationale Physikolympiade ist.

„Seit dem Jahr 2000 veranstalten und unterstützen wir, der Arbeitgeberverband HESSENMETALL, zusammen mit dem Hessischen Kultusministerium die jährliche Internationale Physik-Olympiade (IPhO). Damit wollen wir den besten Nachwuchs frühzeitig an die Metall- und Elektro-Branchen (M+E) heranführen. Schülerinnen und Schüler bis 18 Jahre werden so gefördert und bei ihrer Berufswahl unterstützt. In diesem Jahr ist etwas ganz Besonderes geschehen: Jonas Hübner, Schüler am Friedrichsgymnasium in Kassel, hat sich für das deutsche Nationalteam qualifiziert und wird mit vier anderen Talenten demnächst die Bundesrepublik Deutschland bei der IPhO vertreten. Als Förderer des Wettbewerbs gratuliert HESSENMETALL Jonas ganz herzlich zu dieser herausragenden Leistung. Wir fiebern mit ihm, wenn er auf junge Physiktalente aus der ganzen Welt trifft und drücken ihm und seinem Team ganz fest die Daumen“, lobt Carsten Rahier, Vorsitzender des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL Nordhessen die Leistung des Ausnahmetalents.

Engagement von HESSENMETALL trägt die bisher größte Frucht

Jürgen Kümpel, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands in Nordhessen, erläutert: „Die Nachwuchsphysikerinnen und -physiker der diesjährigen Finalrunde haben sich in drei Vorrunden unter mehr als 940 Schülerinnen und Schülern aus dem gesamten Bundesgebiet qualifiziert. Insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler aus zehn Bundesländern nahmen dann vom 3. bis zum 8. Juni von ihrem Schreibtisch aus an der online durchgeführten Finalrunde der Physik-Olympiade (IPhO) in Deutschland teil. Die besten fünf Schüler haben sich für das Nationalteam qualifiziert und werden Deutschland vom 17. bis 25. Juli bei der IPhO vertreten – darunter auch Jonas Hübner vom Friedrichsgymnasium in Kassel. Unser Engagement trägt in diesem Jahr die bisher größte Frucht.“

Auch die IPhO wird in diesem Jahr zum ersten Mal in ihrer über 50-jährigen Geschichte als Onlineveranstaltung durchgeführt. Für die experimentellen Klausuren schickt das Gastgeberland Litauen den etwa 80 teilnehmenden Delegationen aus allen Teilen der Welt per Post Materialien zu.

Das ist das bundesdeutsche IPhO-Team:

  • Platz 1: Andreas Feuerpfeil, Gymnasium Alexandrinum (Coburg)
  • Platz 2: Théo Lequy, Werner-von-Siemens-Gymnasium (Magdeburg)
  • Platz 3: Jonas Hübner, Friedrichsgymnasium (Kassel)
  • Platz 4: Anton Tizian Haas, Max-Steenbeck-Gymnasium (Cottbus)
  • Platz 5: Sean Sdahl, Paracelsus-Gymnasium (Stuttgart)

Hintergrund IPhO/HESSENMETALL

In Hessen wurden die besten zehn Schülerinnen und Schüler durch HESSENETALL mit einer Feier geehrt, die in jedem Jahr in einem anderen Mitgliedsunternehmen des Verbandes stattfand. So können sich die qualifizierten Nachwuchskräfte frühzeitig ein Bild von den spannenden Berufsmöglichkeiten in der M+E-Industrie machen. Durch den Wettbewerb wird dem Fach Physik eine breite Aufmerksamkeit geschenkt. Die Olympioniken der letzten Runde durchlaufen automatisch auch das Auswahlverfahren für ein Stipendienprogramm der Studienstiftung des deutschen Volkes.

In diesem Jahr gab es eine virtuelle Ehrung.

In den vier jeweils dreistündigen Klausuren der vollständig online durchgeführten Finalrunde wurden die grauen Zellen der physikbegeisterten Jugendlichen mit theoretischen und experimentellen Aufgaben quer durch die Physik herausgefordert. Inhaltlich ging es dabei um so unterschiedliche Themen wie Hubschrauberflüge auf dem Mars, Neutrinooszillationen oder Moleküle in elektrischen Feldern. Für die experimentellen Klausuren bekamen die Teilnehmenden, wie schon in der Vorrunde, versiegelte Päckchen mit Materialien zugesandt, die sie erst zu Beginn der Klausur öffnen durften.

Hintergrund Arbeitgeberverband HESSENMETALL

Der Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen in Nordhessen ist eine von fünf Bezirksgruppen des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL, bei dem über 650 Unternehmen mit knapp 130.000 Beschäftigten organisiert sind. Die M+E Industrie in Hessen beschäftigt 209.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bildet rund 11.000 junge Menschen aus und setzt 62 Milliarden Euro um. Die Bezirksgruppe in Nordhessen hat 156 Mitgliedsunternehmen mit 25.000 Beschäftigten und vertritt diese in den klassischen Feldern des Arbeits- und Sozialrechtes, ist Tarifpartner und betreibt aktive Bildungs- und Gesellschaftspolitik. Die M+E Industrie in Nordhessen bildet ca. 4.200 Jugendliche aus und schließt jährlich rund 1.200 neue Ausbildungsverträge ab.

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