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Mathe-Talente aus Kassel bei hessenweiter Ehrung ausgezeichnet – Burgwaldschule Frankenberg besonders erfolgreich

26. Juni 2026

Siegerin und Sieger beim Mathematik-Wettbewerb 2026: Sonja Rath und Maximilian Pietzcker aus Kassel. Es fehlt: Artur Zelmanowski

Drei Schülerinnen und Schüler aus Kassel zählen zu den landesweit Besten des 58. Hessischen Mathematik-Wettbewerbs. Bei der Landessiegerehrung des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen und des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL wurden Sonja Rath von der Albert-Schweitzer-Schule Kassel, Maximilian Pietzcker vom Friedrichsgymnasium Kassel und Artur Zelmanowski von der Wilhelm-Lückert-Schule Kassel ausgezeichnet. Zudem gehört die Burgwaldschule Frankenberg in der Aufgabengruppe B zu den besonders erfolgreichen Schulen in Hessen.

Insgesamt hatten sich 52.773 Achtklässlerinnen und Achtklässler aus 512 Schulen am Hessischen Mathematik-Wettbewerb 2025/2026 beteiligt. Die besten Schülerinnen und Schüler der drei Aufgabengruppen wurden nun bei einer feierlichen Preisverleihung bei der Dematic GmbH im südhessischen Heusenstamm geehrt.

„Diese Erfolge sind ein starkes Signal für Nordhessen“, sagt Coralie Zilch, Geschäftsführerin von HESSENMETALL Nordhessen. „Mathematische Kompetenz bedeutet weit mehr als sicheres Rechnen. Sie steht für logisches Denken, Ausdauer, Genauigkeit und die Fähigkeit, komplexe Aufgaben strukturiert zu lösen. Genau diese Fähigkeiten brauchen wir in technischen Berufen, in der modernen Industrie und für die Innovationskraft unserer Region. Deshalb freuen wir uns sehr, dass junge Talente aus Nordhessen auf Landesebene so überzeugend abgeschnitten haben.“

Die Auszeichnungen für Nordhessen

Aufgabengruppe A – Gymnasien sowie entsprechende Gesamtschulzweige

Aufgabengruppe C – Hauptschulen sowie entsprechende Gesamtschulzweige

Besonders erfolgreiche Schule

Dr. Manuel Lösel, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen, würdigte die Bedeutung des Wettbewerbs: „Der Mathematik-Wettbewerb steht seit vielen Jahrzehnten für Leistung, Fairness und Vergleichbarkeit über alle Schulformen hinweg. Er macht sichtbar, wie viel mathematisches Können, Konzentration und Durchhaltevermögen unsere Schülerinnen und Schüler mitbringen. Diese Kompetenzen sind grundlegend – für schulischen Erfolg ebenso wie für Bildungslaufbahnen und berufliche Perspektiven.“

Auch für HESSENMETALL ist der Wettbewerb ein wichtiger Baustein der Nachwuchsförderung. Gute Mathematikkenntnisse sind in vielen Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen der Metall- und Elektroindustrie unverzichtbar – etwa in Mechatronik, Elektronik, Konstruktion, Informatik, Produktionstechnik oder industrieller Automatisierung.

„Wer junge Menschen für Mathematik begeistert, stärkt zugleich ihre beruflichen Chancen“, so Zilch. „Der Wettbewerb macht sichtbar, welches Potenzial in den Schulen steckt. Unser Dank gilt deshalb nicht nur den ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern, sondern auch den Lehrkräften und Familien, die diese Leistungen möglich machen.“

Hintergrund: Mathematik-Wettbewerb

Der Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen besteht seit 1968 und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8. Er wird in drei Runden auf Schul-, Kreis- und Landesebene durchgeführt. Die Aufteilung in die Aufgabengruppen A, B und C ermöglicht einen fairen Vergleich nach Schulformen beziehungsweise entsprechenden Schulzweigen.

HESSENMETALL unterstützt den Wettbewerb seit dem Jahr 2000. Der Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen engagiert sich damit für mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung und für die berufliche Orientierung junger Menschen in Hessen.

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