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13.04.2017

Qualifizierte Berufsausbildung mit guten Übernahmechancen bei der Rudolph Logistik Gruppe

Gudensberg. Mit dem Vorurteil, dass in der Logistik-Branche ein großer Flächenverbrauch mit schlecht qualifizierten Arbeitsplätzen einhergehe, räumte der Leiter der Niederlassung von Rudolph Logistik in Gudensberg, Ralph Trulsen, mit seiner Kollegin Sabrina Goldmann und der  Auszubildenden Kim-Lisa Holzkämper gleich zu Beginn der Betriebserkundung von Lehrern des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT im Schwalm-Eder-Kreis auf.

Logistik ist mehr als der Transport eines Produktes von A nach B

"Die Nachfrage von Bewerbern bei der Rudolph Logistik Gruppe ist groß. Es gibt durchschnittlich 18 Bewerber auf eine Stelle“, so Ralph Trulsen. Ausgebildet würden Fachkräfte für Lagerlogistik, Fachlageristen sowie Berufskraftfahrer. Auch Kaufleute für Büromanagement, Kauffrau/-mann für Spedition und Logistikleistung sowie Fachinformatiker/-innen für Systemintegration und Anwendungstechnik werden bei Rudolph Logistik ausgebildet. Auch ein Studium bei einer Berufsakademie im Fachbereich Logistikmanagement ist möglich. Sabrina Goldmann, zuständig für das Marketing bei Rudolph Logistik fügt hinzu: „Die Übernahmechancen in unserem Unternehmen sind sehr hoch. Von den bundesweit 100 Auszubildenden sind alleine 48 in Nordhessen.“

Die Informationsveranstaltung für Lehrer fand im Logistikstandort Gudensberg statt, wo Rudolph Logistik das Fullfilment für das bekannte Warenhaus Manufactum erbringt. Die Erfahrung und Expertise von Rudolph Logistik sind hoch: Bereits seit 70 Jahren besteht das Unternehmen, nun ist die vierte Generation am Ruder bzw. Lenkrad. Die Beschäftigtenzahl ist weltweit auf beachtliche 5.000 Mitarbeiter angewachsen, mit 40 Standorten in Deutschland sowie in der Europäischen Union und auf der arabischen Halbinsel. Insgesamt benötigt Rudolph Logistik eine Fläche von 1,4 Millionen qm, um die vier Geschäftsfelder „Automotiv, Systemverkehre sowie Industrie und Handelslogistik zu bedienen.

Am Beispiel des Standortes Gudensberg wurde deutlich, wie flexibel das Unternehmen, aber auch deren Mitarbeiter sein müssen, um die schwankende Auftragslage auffangen zu können. So werden in Gudensberg in den letzten sechs Wochen des Jahres allein 50 Prozent des Jahresvolumens abgewickelt. Die Überstunden, die notwendigerweise geleistet werden müssen, fließen in Zeitkonten. Durch späteren Freizeitausgleich werden diese wieder ausgeglichen. Und ein Aushilfspool sorgt dafür, dass die Weihnachtsgeschenke für die Lieben rechtzeitig unter dem Tannenbaum landen.

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Leiter der Niederlassung Gudensberg, Ralph Trulsen (rechts) informierte mit seiner Kollegin Sabrina Goldmann (Zweite von rechts), die interessierten Pädagoginnen und Pädagogen über die heutigen Anforderungen an die Logistik-Branche

Resümee

Es wurde deutlich, dass Logistik wesentlich mehr ist als das Befördern einer Ware von A nach B. Um die engen Zeitvorgaben einhalten zu können, müssen Waren nicht nur Just-in-time am Standort sein, sondern Just-in-Sequenz, da alle Abläufe ineinander greifen und minutiös aufeinander abgestimmt sind. Nordhessen profitiert in der Mitte von Deutschland von dieser Drehscheibenfunktion und es ist nicht zuletzt auf die Logistikbranche zurückzuführen, dass sich der Beschäftigungsaufschwung stabilisiert hat.

Hintergrund

SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen existiert seit 1959 und besteht aus sechs regionalen Arbeitskreisen, die ehrenamtlich von Pädagogen geleitet werden. SCHULEWIRTSCHAFT bringt Schulen und Unternehmen zusammen, damit Jugendlichen der Übergang in die Berufswelt und Unternehmen die Nachwuchssicherung gelingt. Organisatorisch ist SCHULEWIRTSCHAFT beim „Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen" sowie der „Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU)" angesiedelt. Die hauptamtliche Geschäftsführung wird von der Pressestelle der Arbeitgeberverbände in Kassel wahrgenommen.

Kontakt

Achim Schnyder, Geschäftsführer
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